Zwei Dinge bestimmen, wie dein Husky-Tag in Tromsø aussieht: der Schnee und das Licht. Der Schnee entscheidet, ob du fährst und wo. Das Licht entscheidet, was du dabei siehst. Beide ändern sich zwischen November und April stark, nur eben nicht im gleichen Takt.
Die Saison im Überblick
| Zeitraum | Schnee | Licht | Tipp |
|---|---|---|---|
| September bis Mitte November | noch keine Schlittensaison | Tage werden schnell kürzer | Einige Camps fahren mit Rädern, beim Anbieter fragen |
| 15. November bis Anfang Dezember | an der Küste oft dünn | ab Ende November Polarnacht | Tamoktal buchen |
| Dezember bis Mitte Januar | überall verlässlich | keine Sonne, mittags blaue Dämmerung | Termin am Vormittag |
| Mitte Januar bis Februar | überall verlässlich | Sonne kehrt zurück, Tage wachsen schnell | jedes Camp, frei bei der Uhrzeit |
| März | fester Winterschnee | viel Tageslicht | gut für lange Fahrten und Fotos |
| April | an der Küste wieder unsicher | lange, helle Tage | Tamoktal buchen, Saisonende am 30. April |
Warum die Küste und das Landesinnere verschieden sind
Tromsø liegt am Meer, und das Meer hält die Winter mild. Viele Camps sitzen auf der Insel Kvaløya, 25 bis 40 Minuten von der Stadt, eines in Breivikeidet auf dem Festland. Im tiefen Winter liegt dort genug Schnee. Am Anfang und am Ende der Saison kann er dünn oder nass sein.
Das Tamoktal liegt im Landesinneren, rund 95 Busminuten entfernt, und höher. Dort ist es kälter, der Schnee kommt früher und bleibt länger. Genau deshalb fahren die Anbieter ihre Touren in den Randwochen dorthin. Der Preis dafür ist ein ganzer Tag, davon gut drei Stunden im Bus, und eine kurze Fahrt pro Person.
Wie die Polarnacht aussieht
Von Ende November bis Mitte Januar steigt die Sonne in Tromsø nicht über den Horizont. Schwarz ist es deshalb nicht den ganzen Tag. Um die Mittagszeit steht die Sonne knapp unter dem Horizont und färbt den Himmel für einige Stunden blau, rosa und orange. In diesem Licht siehst du die Landschaft gut, Schatten gibt es kaum.
Wann dieses Fenster ist, gibt der Himmel vor, nicht der Fahrplan der Tour. Ein Start am Vormittag fährt in das Licht hinein, ein Start am Nachmittag aus ihm heraus. Ein großer Teil einer Nachmittagsfahrt liegt in diesen Wochen im Dunkeln, und mehrere Bewertungen beschreiben dunkle Fahrten als kürzer, als die Uhr sagt.
Ab Mitte Januar
Mitte Januar kommt die Sonne zurück, und die Tage werden schnell länger. Im Februar und März ist genug Tageslicht da, die Frage nach Vormittag oder Nachmittag verliert ihr Gewicht. Die Nachmittage am Ende der Saison können lang und golden sein. Gleichzeitig ist der Schnee bis in den März hinein überall fest, das macht diese Wochen für viele zur angenehmsten Zeit.
Früh buchen, kostenlos umplanen
Alle Touren auf dieser Seite lassen sich bis 24 Stunden vor Beginn kostenlos stornieren. Für die Planung heißt das: Buche früh die Tour, die zu deinem Zeitraum passt, und passe sie an, wenn sich Wetter oder Reise ändern. In den Polarnacht-Wochen sind die Vormittagstermine besonders gefragt, weil nur sie Tageslicht haben.


